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Stromkosten kein Hinderungsgrund

CLEVER Unternehmen Drymat aus Niederwiesa lässt seine Anlagen jetzt auch mit Solarenergie speisen

Gelegentlich stellen potenziellen Kunden Drymat-Geschäftsführer Frank Lindner und seinen Mitarbeiter die  Frage nach den laufenden Kosten des von Drymat entwickelten Verfahrens zur Mauertrockenlegung beantworten. „Bei einem normal großen Eigenheim verursacht die Anlage minimale Stromkosten von 1,50 Euro pro Monat“, sagt Frank Lindner. Selbst diese geringe Kosten können durch ein Solarmodul, das ganz einfach mit dem Drymat-System verbunden werden kann, auf Null gesetzt werden. Diese neue Kombination macht damit auch die Trockenlegung von Garagen oder Hallen, die über keinen eigenen Stromanschluss verfügen, möglich. Das Unternehmen aus Niederwiesa ist seit mehr als 20 Jahren am Markt aktiv. „Auch 2016 wollen wir an unserem Erfolgskurs festhalten und weiter wachsen“,  steckt Frank Lindner die Ziele ab. Gemeinsam mit sächsischen Wissenschaftlern arbeitet Drymat derzeit an einer Weiterentwicklung des Systems, das  komplett in Ostdeutschland produziert wird. Die Nachfrage der Kunden gibt dem Geschäftsführer und seinem Team Recht: „Die Mauertrockenlegung mit dem von unserem Unternehmen zur Marktreife geführten Verfahren mittels eingebrachter Edelmetallanoden birgt unbestreitbare Vorteile: kein Aufgraben der Grundmauern, kein Eingriff in die Statik des Gebäudes und auch eventuelle Probleme mit dem Denkmalschutz können vermieden werden“, sagt Frank Lindner. Beim Drymat-System wird die Feuchtigkeit nach dem elektrophysikalischen Prinzip mittels ins Mauerwerk eingebrachter Elektroden und einer kleinen Steuereinheit innerhalb kurzer Zeit langfristig bekämpft. Zu den Leistungen des Unternehmens gehört dabei nicht allein die Installation der Anlage. Der gesamte Prozess wird durch ein wissenschaftliches Diagnostik-Verfahren begleitet. So kann der Erfolg von Drymat-Systemen zur Mauerwerkstrockenlegung und Salzreduktion mess- und nachweisbar sichergestellt werden. „Die Anoden bestehen grundsätzlich aus einem speziellen Edelmetall mit einer extrem niedrigen Abtragungsrate. Somit kann über den sehr langen Zeitraum von etwa 50 Jahren ein früher notwendiger Tausch der Opferanoden entfallen“, sagt Frank Lindner. Auch die Steuerelektronik wurde auf Langlebigkeit konzipiert. Ein Alterungstest weist hierzu eine sehr hohe Lebensdauer nach. Darüber hinaus verfüge das Systemüber eine am Markt einzigartige Fernüberwachung. Diese erlaube es, auf ändernde Zustände zeitnah reagieren zu können. „Sämtliche Parameter wie Fließstrom, Spannung und Laufzeiten können abgerufen und einfach über SMS verstellt werden. Tritt der sehr seltene Fall eines Fehlers auf, so wird dieser sofort auch bei uns in der Verwaltung angezeigt“, so Frank Lindner weiter.


Referenzliste von Drymat wird länger

ERFOLG Öffentliche Institutionen und Privatpersonen setzen auf System aus Niederwiesa

Die Referenzliste von Drymat kann sich sehen lassen. Neben vielen Privatleuten vertrauen auch immer mehr öffentliche Einrichtungen sowie mehrere sächsische Wohnungsbaugesellschaften auf das System des Niederwiesaer Unternehmens. Zu den zahlreichen Privatkunden, die auf das System von Drymat setzen, gehört Ingo Seifert aus dem Landkreis Mittelsachsen. Als er sich vormehr als zehn Jahren sein Haus kaufte, war die Feuchtigkeit aus dem Erdreich über den Keller bis zu zwei Meter hoch in den Wänden aufgestiegen. „ImKeller hat es richtig muffig- feucht gerochen“, sagt er. Kein Vergleich mit dem heutigen Zustand: „Jetzt kann man mit den Fingern den Staub von den Wänden abkratzen“, sagt er. Wie Ingo Seifert das geschafft hat? Einfache Antwort: Mit den Lösungen von Drymat aus Niederwiesa. Ähnlich war die Situation am neu saniertem Zweifamilienhaus von Familie Uhlig aus Erlau. Das Haus war teilweise bis in eine Höhe von 1,50Meter von aufsteigender Feuchte betroffen. „Trotz einer funktionierenden Drainage ließ sich die aufsteigende Feuchte nicht aufhalten. Eine Horizontalsperre war notwendig“, sagt Drymat-Chef Frank Lindner. Nach Abwägung aller Möglichkeiten und Kosten entschied sich die Familie für das System EO Plus von Drymat. Bereits nach acht Monaten wurde der trockene Zustand erreicht und Familie Uhlig lebt nun endlich in gesundenWänden. „Neben unseren Kunden in Deutschland nutzen auch zahlreiche Auftrageber im Ausland wie beispielsweise das Königshaus in Dänemark, die staatliche Eremitage in Russland oder die tschechische Karls-Universität gern unsere Technik und ordert diese wiederholt“, sagt Frank Lindner.


Das Unternehmen

Gegründet wurde Drymat 1997. Vor der Unternehmensgründung machte sich Frank Lindner mit den unterschiedlichen Verfahren der Mauertrockenlegung vertraut und kam schnell zu der Erkenntnis, dass unter den vorhandenen Lösungen die „aktiven“ längerfristig am erfolgsversprechendsten waren und das mit Abstand günstigste Preis-Leistungs-Verhältnis boten. Allerdings war Frank Lindner mit keinem der verfügbaren Systeme vorbehaltlos zufrieden – daher entwickelte er in Zusammenarbeit mit verschiedenen Spezialisten und Wissenschaftlern sein eigenes System.

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